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hey mein brieffreund...

...wie geht es dir?

denkst du eigentlich noch manches mal an mich? an uns? wie wir zusammen gelacht haben, geliebt und gestritten? ich denke sehr häufig an dich.. nicht jeden tag, zum glück nicht, und auch nicht immer mit sehnsucht, aber doch schon öfters...

du hast mein foto behalten.. 

weißt du noch, erinnerst du dich, wie du dich immer gefreut hast, wenn ich ietzig wurde? wie wir zusammen kleine kinder auf der straße geärgert haben.. wie wir nudeln mampfend zusammen phaseIV-filme geschaut haben.. wie wir uns unterhalten haben, über "assi-eltern", sexismus, nazis, unsere familien...?! 

es wäre gelogen wenn ich behaupten würde, die trennung hätte mir keine vorteile verschafft, doch frage ich mich... war es das wert? ich weiß es nicht..

was meinst du, lädst du mich mal wieder zum film schauen ein?

16.10.08 20:04


...

mein kleiner vogel, ich vermisse dich...so stark...ich träume von dir, ich kann nicht schlafen, ich weine...
15.10.08 13:33


so lag ich wach...

...nacht für nacht zählt' ich die stunden, die verranen ohne sinn /schmeiss doch alles weg / komm nie wieder / bleib wo dir die sonne ewig scheint / alles gold der welt; glückseeligkeit, das wünsch ich dir / doch bitte bleib mir fern / der himmel weint / er weiß, was alles in dir stecken mag; doch bitte bleib mir, bitte bleib mir fern / und streich ihn aus - meinen namen - streich ihn aus für immer / streich ihn bitte - bitte streich ihn aus / und du bist nicht hier /schmeiß doch alles weg / schluss aus vorbei / kehre nie mehr wieder

http://www.youtube.com/watch?v=0nwWX9UJd5Q

14.10.08 21:37


ambivalent.

manchmal, wie in diesem moment beispielsweise, glaube ich, ich könnte nie wieder auch nur ein wort mit dir sprechen...und vielleicht ist es ja auch so. mal abgesehen von dieser tour die du dir geleistet hast, dir ausgerechnet so eine als ersatz zu nehmen, dass ist doch lächerlich. du hast sie mir selbst als häßlich beschrieben. aber gut, du fandest auch den bunker mal total zum kotzen und jetzt rennst du jedes wochenende wieder hin...auch mittelalter war dein größter graus und plötzlich gehts ab zum mittelalterfest.

hast du mich belogen oder belügst du dich selbst? eigentlich ist das eine rethorische frage...

manchmal glaube ich fast, ich hasse dich.

ob du es je schaffen wirst, dieses muster zu durchbrechen? zu akzeptieren, dass zum leben und zu jeder einzelnen nuance auch tiefphasen gehören? und vor allem, vor allem zur liebe... du bist wie ein physiker, der versucht den wechselstrom zu glätten...

ja, ich denke, vll ist alles besser so, wie es gekommen ist, ich hätte weder deine therapeuthin sein können, noch die, die alles so akzeptiert.

tut mir leid, mein kleiner vogel, aber ich bin so ambivalent in bezug auf dich, ich liebe und ich hasse dich zugleich...

zarthart...

7.10.08 22:56


...kein weg zurück

seltsam, jetzt habe ich all meine sachen zurück und wir werden uns nie wieder sehen. ein komisches gefühl... zum einem erleichternd, zum anderen sehr schade...
7.10.08 13:40


Max Frisch (1946) - Du sollst dir kein Bildnis machen

Es ist bemerkenswert, dass wir gerade von dem Menschen, den wir lieben, am mindesten aussagen können , wie er sei. Wir lieben ihn einfach. Eben darin besteht ja die Liebe, das Wunderbare an der Liebe, dass sie uns in der Schwebe des Lebendigen hält, in der Bereitschaft, einem Menschen zu folgen in allen seinen möglichen Entfaltungen. Wir wissen, dass jeder Mensch, wenn man ihn liebt, sich wie verwandelt fühlt, wie entfaltet, und dass auch dem Liebenden sich alles entfaltet, das Nächste, das lange Bekannte. Vieles sieht er wie zum ersten Male. Die Liebe befreit es aus jeglichem Bildnis. Das ist das Erregende, das Abenteuerliche, das eigentlich Spannende, dass wir mit den Menschen, die wir lieben, nicht fertig werden: weil wir sie lieben, solange wir sie lieben. Man höre bloß die Dichter, wenn sie lieben; sie tappen nach Vergleichen, als wären sie betrunken, sie greifen nach allen Dingen im All, nach Blumen und Tieren, nach Wolken, nach Sternen und Meeren. Warum? So wie das All, wie Gottes unerschöpfliche Geräumigkeit, schrankenlos, alles Möglichen voll, aller Geheimnisse voll, unfassbar ist der Mensch, den man liebt-

Nur die Liebe erträgt ihn so.

Unsere Meinung , dass wir das andere kennen, ist das Ende der Liebe, jedesmal, aber Ursache und Wirkung liegen vielleicht anders, als wir anzunehmen versucht sind - nicht weil wir das Andere kennen, geht unsere Liebe zu Ende, sondern umgekehrt: weil unsere Liebe zu Ende geht, weil ihre Kraft sich erschöpft hat, darum ist der Mensch fertig für uns. Er muss es sein. Wir können nicht mehr! Wir kündigen ihm die Bereitschaft, auf weitere Verwandlungen einzugehen. Wir verweigern ihm den Anspruch alles Lebendigen, das unfassbar bleibt, und zugleich sind wir verwundert und enttäuscht, das unser Verhältnis nicht mehr lebendig sei. "Du bist nicht", sagt der Enttäuschte oder die Enttäuschte, "wofür ich dich gehalten habe."

Und wofür hat man sich denn gehalten?

Für ein Geheimnis, das der Mensch ja immerhin ist, ein erregendes Rätsel, das auszuhalten wir müde geworden sind. Man macht sich ein Bildnis. Das ist das Lieblose, der Verrat.
6.10.08 22:00


...schlaflos...

Hey mein lieber Freund,

ich kann einfach nicht mehr schlafen, die letzte halbe stunde habe ich es versucht, aber es geht nicht mehr, du hämmerst in meinen kopf mit einem großen schlagbohrer, wie mir scheint...

wirst du mir jemals sagen können <meine liebe cherie, es tut mir leid was ich dir angetan habe. ich erinnere mich an die minuten nach unserem ersten mal, wo du geweint hast vor angst ich könnte dich verletzten. ich erinnere mich, wie schwer es dir gefallen ist vertrauen aufzubauen, in die menschheit, in mich. es tut mir leid, dass ich genau in dem moment, in dem du es geschafft hattest, dir den dolch ins herz gebohrt habe. meine liebe cherie, es tut mir leid.> ?

 

 

6.10.08 07:51


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